Die Journalistin Silvia reist in den Osten der Demokratischen Republik Kongo, um dort einen Dokumentarfilm zu machen. Sehr schnell wird sie mit der Realität vor Ort konfrontiert. An die bevorstehenden ersten demokratischen Wahlen scheinen die Wenigsten zu glauben. UN-Einsatzkräfte helfen Rebellen um ihr Vertrauen zu gewinnen. Und noch immer laufen abtrünnige Söldner umher und indoktrinieren Kinder zu Kriegszwecken.
Silvia muss erkennen, dass die Menschen wie Figuren in einem absurden Spiel wirken, dessen Regeln sie nicht durchschaut. Ihre Reise wird zu einem persönlichen Alptraum, als ihr Fahrer ein Kind überfährt. In der Folge kann sie sich den Ereignissen immer weniger entziehen. So sieht sie schließlich den einzigen Ausweg im Einsatz ihrer journalistischen Fähigkeiten und hält sich dabei wie die Kongolesen an den Rat, den der vorangegangene Diktator Mobutu seinem Volk gab:
Débrouillez-Vous! Seht zu, wie ihr klarkommt!
Der Film erzählt vom lebensbedrohlichen Alltag im Kongo und den Möglichkeiten des Individuums darin zu (über-)leben, indem es (s)eine Rolle spielt.